Die muu Idee: Kuchen der schmeckt wie selbst gebacken

Wir hatten über Jahre festgestellt, dass wir mit gekauftem Kuchen immer seltener zufrieden waren – obwohl wir gerne Kuchen essen.

Unser Sohn war damals im Grundschulalter und das Thema “Ernährung” war Dauerthema im Freundes- und Bekanntenkreis. Dabei zeigte sich, dass wir mit unserem Kuchengeschmack nicht alleine waren und dass es vielen unserer Freunde ebenso ging.

Auf der anderen Seite konnten wir bei Sport- und Vereinsfesten immer wieder beobachten, wie sich vor den Kuchen-Verkaufsständen lange Schlangen bildeten – und zwar immer dann, wenn selbstgebackener Kuchen angeboten wurde.

Das brachte uns auf die Idee, Kuchen zu produzieren und zu verkaufen, der schmecken sollte, wie selbst gebacken.

Damit war die Grundidee geboren. Und an diese Idee halten wir uns bei allen unseren Kreationen:

Kuchen der schmeckt wie selbst gebacken, zubereitet mit den klassischen Backzutaten und mit viele Liebe und Sorgfalt.

Wie macht man das?

Im Grunde ist das ja nicht schwer. Man muss nur das machen, was über Jahrzehnte im Haushalt üblich war.

Wir selbst stammen aus einer Generation, die Kochen und Backen noch von Müttern und Großmüttern erlernt hat. (Sorry für alle die, die nach Gleichberechtigung rufen – es war einfach so; Zur Entschuldigung muss man aber sagen, dass unsere Großväter regelmässig kochten)

Und so kramten wir in alten Rezeptunterlagen und holten wieder die bewährten Rezepte hervor: Marmorkuchen von Oma Hildegard, Rotweinkuchen von Cousine Heidi, Schokoladenkuchen von Tante Maria aus der Rhön (die Namen sind nicht frei erfunden, diese Personen existieren wirklich).

Und dann gab es natürlich noch die Urquelle für alle Antworten rund ums Backen: Das alte Dr. Oetker Backbuch.

Zwischenzeitlich haben wir natürlich auch eigene Kuchen aus unserer “Kuchen im Glas Entwicklungsabteilung” (z.B. unseren Walnuss Cranberry Kuchen). Und natürlich lesen wir auch mal bei den großen Namen der Gaumenfreuden nach: z.B für unseren Zitrone-Thymian oder auch Mandelkuchen haben wir auf diese Weise Anregungen gefunden.

Wie es in den Rezepten angegeben ist, verwenden wir nur die klassischen Zutaten, um den perfekten „muu Kuchen im Glas Geschmack“ zu erzielen.

Butter, Zucker, Mehl, Eier sowie die jeweiligen natürlichen Geschmackskomponenten. Wir verwenden keine künstlichen Aroma- oder Zusatzstoffe. Zugegeben – dafür mussten wir die Rezepte an einigen Stellen verändern. Wir verwenden z.B. nicht das früher so beliebte Zitronenaroma. Stattdessen setzten wir auf Bio-Zitronenpaste und Zitronenöl. Ausnahme ist Backpulver – darauf können natürlich auch wir nicht verzichten.

Trotz aller Klassik bei den Zutaten: Wir experimentieren auch immer wieder mit Margarine und Öl. Für Cholsterinbewusste, Lactose-Geplagte oder Veganer könnten wir so unsere muu Kuchen (im Glas und ohne Glas) Welt eröffnen.

In der Regel passen wir für das Backen im Glas die Rezepte ein bisschen an.  Mal muss mehr Mehl rein, mal muss der Butteranteil erhöht werden. Ohne Korrekturen geht es nur selten, wenn das Ergebniss optimal werden soll. Dies gilt besonders, wenn man viele Kuchen im Glas herstellen möchte, die weitgehend gleich hinsichtlich Höhe, Aussehen und Geschmack sind.

Mittlerweile haben wir so viel Erfahrung gesammelt, dass wir uns als echte Kuchen im Glas Experten bezeichnen dürfen. Und so gelingt es uns zwischenzeitlich meist, mit wenigen Tests das gewünschte Ergebnis erzielen: Kuchen im Glas mit traditionellen Rezepten und Zutaten, die schmecken wie selbst gebacken.

Und damit ist auch das Motto von Dr. Oetker für uns erfüllt: Backen macht Freude!

Natürlich soll der Kuchen auch haltbar sein. Und zwar so, dass man keine Konservierungsstoffe oder besonders enzymatisch behandelte Mehle etc. benötigt.

Wir haben verschiedenen Konzepte getestet. Aber schliesslich haben wir auch hier auf Altbewährtes zurückgegriffen: Kuchen im Glas.

Die Kuchen werden im Glas gebacken und unmittelbar nach dem Backen verschlossen. Das Glas zieht dadurch etwas Vakuum und ist somit hermetisch von der Umwelt abgeschlossen. Die Restwärme des Kuchens vernichtet etwa vorhandene Keime und sorgt für Haltbarkeit.

Wir geben für unsere muu Kuchen im Glas eine Mindesthaltbarkeit von 3 Monaten an. Tatsächlich würden die Kuchen in der Regel auch wesentlich länger halten:  Man kann sie auch noch nach 6 oder 8 Monaten essen. Teilweise ist der Geschmack dann aber nicht mehr so intensiv oder einzelne Geschmackskomponenten sind verstärkt wahrnehmbar. Und deshalb bleiben wir bei 3 Monaten Mindesthaltbarkeit.

Das Einmachen von Kuchen in Glas ist übrigens nicht neu – es war schon im 18. Jahrhundert bekannt. Bei uns wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Firma Weck allgemein bekannt gemacht (Wen es interessiert: Wikipedia weiss Bescheid…). Viele kennen das Verfahren deshalb auch unter dem Begriff “Einwecken”. Auch Kuchen im Glas wird daher häufig mit Weckgläsern in Verbindung gebracht. Daneben gibt es  mit dem Twist-off Glas heute auch andere Glasformen. Genauers findet sich hier

Rezepte für Kuchen